Polen
Unsere erste Station auf dem Weg in Richtung Baltikum, führte uns durch Polen.
Polen begrüßte uns mit sommerlich warmen Temperaturen, scheinbar endlosen Wiesen,
Wäldern und ursprünglichen Dörfern.



Litauen - das tiefe Grün und meine alte Heimat begrüsst uns wieder.
Warme +28 Grad begleiten uns die Tage und in die nicht enden wollende Abende.


Nach einer intensiven Woche unter Freunden und Familie zieht es uns wieder in die Ruhe.
Der ursprunglicher Plan war ja ganz hoch nach Norden, dort wo der Weihnachtsmann herkommt.
Aber wir kommen mit diesem Plan ins schwanken, aufgrund den Wettervorhersagen mit frischen 7-12c... und somit fahren wieder zurück nach Polen.
Natur pur und warmes Wetter erwarten uns!!!!





Lublin zählt zu den ältesten Siedlungen Polens (7 Jahrhundert)
1569 wurde hier die polnisch-litauische Union (Lubliner Union) geschlossen, die den damals größten und einer der mächtigsten Flächenstaaten Europas war.
Im 16 Jahrhundert entwickelte sich hier durch Vermischung italienischer und östlicher Einflüsse ein eigener Kunst- und Architekturstil - die Lubliner Renaissance. Jahrhundertelang lebten in Lublin Polen, Juden, Ukrainer, Deutsche, Roma, Tataren, Italiener und andere Nationen friedlich zusammen und beeinflußten die Geschichte der Stadt.Nach einer anstrengenden Anfahrt haben wir uns auch die Stadt, die ich schon aus meinem Geschichtunterricht kannte, erreicht.


Unser Nächster Nachtplatz aus der Vogelperspektive.




Guten Morgen! Es geht wieder weiter.
Tarnow - eine mittelalterliche Stadt mit Bauten aus der Gotik, Renaissance und Barockzeit.
Die gotische Backsteinkirche aus dem 14 Jahrjundert bis ins Detail wunderschön.
Da wir heute einen nationalen Feiertag erwischten, begegnete uns eine kirchliche Prozession voller gläubigen Menschen.
Die Stadt liegt in den nördlichsten Karpaten und ist die Überaschung des Tages.
Wir geniessen den Tag und die Stadt in vollen Zügen.


Ein perfekter Tag neigt sich dem Ende, mit einem wunderschönem Platz am Ufer des Flusses
Dunajec





Zakopane - ein polnisches St.Moritz und ein Tummelplatz der polnischen Schickeria.
Eine sehr lebendige Stadt mit vielen Restaurants, Straßenkaffes, kleinen Läden zum
Sehen und Gesehen werden. Im 19 jhr. wurde von einem Krakauer Künstler ein Baustil
mit hohen, spitzen Giebeln und vielen Holzverzierungen entworfen, der bis heute Zakopane-Stil heisst. Wir haben uns von der der polnischen Lebensart treiben lassen...


Wilkommen in der Slowakei
Das Land empfängt uns mit super schönem Wetter und unglaublich vielen bunten
wunderschönen Wiesen. Unsere Luni kann nicht genug davon haben.


Hohe Tatra - Miniatur-Form der Alpen, das kleinste Hochgebirge Europas.
Es ist ein Paradies für Natur-Liebhaber. Hier herrscht die Ruhe, wie sonst nirgendwo. Wir haben uns zu Fuß auf dem Weg macht. Die Luna hat sich beim sehr warmen +29 Grad Temperaturen tapfer geschlagen. Natürlich inklusive dem ein oder anderer Bad im erfrischendem Bergwasser.
Unser kleiner Campingplatz am Fusse des Gipfels Lomnicky stit war bisher der beste und freundlichste Campingplatz, den wir auf dieser Reise besucht haben. Da haben wir gleich eine Nacht verlängert und weitere Köstlichkeiten der slowakischen Küche ausprobiert.
Übrigens die Schnäpsle Proben haben uns echt angetan...
Tatratea das müsst ihm auch mal probieren...







Wir sind wieder am Fluss Dunajec nur diesmal an dem slowakischem Ufer.
Beim
Cerveny Klastor (das rote Kloster),wo wir uns gerade befinden,
tritt er in ein wunderschönen Canon ein. Der Fluss ist zugleich eine natürliche Grenze
zwischen Polen und der Slowakei. Auf der wunderschönen Fahradtour, die entlang des Flusses führt, betritt man immer wieder einmal das andere Land, ohne das es einem bewusst wird.
Eine der größten Atraktionen des Gebietes ist eine Holzfloßfahrt in der grössten Schlucht Mitteleuropas. Natürlich dürfte es auf unserem Programm nicht fehlen und
es hat sich sehr gelohnt!!!









Wir haben die Ruhe und die Natur sehr genossen, einige Spezialitäten der slowakischen Küche gekostet,das Bier und den Wein probiert und sehr nette Menschen getroffen. Jetzt geht es weiter.

Unterwegs begrüßt uns eine Märchenhafte
Zipser Burg - Spissky hrad
Diese Burg diente schon für zahlreiche Filme und Märchen als Kulisse.
Nach der Prager Burg ist das zweitgrößte Burganlage Mitteleuropas. Im 12 Jhr. erbaut, im 15 Jhr. zur repräsentativen Adelsitzt umgebaut und später sogar ein geburtsort von Ungarichem König gewesen. Leider wurde sie im 18 Jhr. entgültig verlassen und verfall langsam zu eine Ruine.
Seit 1970 er Jahren wurde sie aus dem Donröschenschlaf erweckt und gehört jetzt
zur UNESCO Weltkulturerbe. Leider wird sie gerade restauriert aber wir dürften
die aussen Anlagen besichtigen und die Atemberaubende Aussicht genießen.



Kosice - die zweitgrößte Stadt in der Slowakei.
Killometer lange Fußgängerzone, prächtige historischen Gebäude, viele kleine Gassen mit Restaurants die zum verweilen einladen nur .... keine Hektig, kein Lärm nur sehr entspantes Flair...Fantastisch! Mit einem leichtem Wind im Haar und mit der chilligen Musik der singenden Fontäne im Ohr haben wir den Stadtbummel und die einzigartige Atmosphäre der Stadt genossen. Die Freundlichkeit der Menschen fällt uns besonders auf. Wir haben bis jetzt noch keine so entspannte Atmosphäre in einer 240 000 Einwohnerstadt erlebt.


Naturreservat
Slovensky raj -
eins der wildesten Gebieten der Slowakei. Landschaftsschutzgebiet der neuen Generation.
Seit 1988 ausgerufen zum Schutz der Schluchten und Tälern, Höhlen und schmalen Canons, bei deren Überwindung man sich mit zahlreichen Leitern und Stegen helfen muss.90% seine Fläche ist mit Fichtenwälder bedeckt. Dank des Mineralreichtums ist die örtliche Flora und Fauna sehr vielfähltig.Unter anderen kann man hier Bären, Luchse, Wölfe und natürlich alle Arten von Raub- und Singvögelarten treffen.



Dobsina Eishöhle -
Dobsinska ladova jaskyna ist seit dem Jahr 2000 UNESCO-Weltnaturerbe.
Nach einem halbstündigen steilen Anstieg durch den Wald, erreichen wir schön aufgewärmt den Eispalast. Die Kälte konnte man schon vor dem Eingang deutlich spüren, so als stünde man direkt vor einer geöffneten Gefriertruhe.
Mit 1232 meter Länge und 112m Tiefe gehört sie zu den größten Eishöhlen in Europa.
Sie liegt 971m über den Meeresspiegel, das Eis ist stellenweise mehr als 25m dick.
Auch im Sommer gehen die Temperaturen hier nicht über den Gefrierpunkt.
Nach eine halbe Stunde, selbst mit unseren warmen Jacken waren wir so verfroren
wie im tiefsten Winter!









In dem bekanntesten Tal der Niederen Tatra ist die Höhle der Freiheit
Demänowska Jaskyna Slobody
Sie ist eine der meistbesuchten des Landes. Zugänglich sind nur 1,8km von einem 8km langem
Höhlensystems. Am Anfang waren wir etwas skeptisch, aber dann hat es uns echt umgehauen, wie gross und schön doch die Höhle ist. Mitten durch den unterirdischen Canyon fließt ein Fluss der Lebendigkeit in die Dunkelheit bringt. Faszinierend waren die schmale Gänge, durch die man kaum durchkommen konnte, unendliche Treppen rauf und runter, bekleidet durch das Klangspiel des leicht rauschenden Flusses....














Heute ist mal wieder freistehen angesagt, wir hatten Glück und einen sehr netten Stellplatz auf einem Berggipfel gefunden. Frieden, Ruhe und ferne Kuhglocken liegen in der Luft.
Bis auf ein paar vorbeiziehende Wanderer, konnten wir die sanften Hügel in der untergehende Sonne in der Zweisamkeit genießen.



Mala Fatra - für uns die schönste Gebirgskette der Slowakei.
Ist eine der grössten Überaschungen auf unserer Reise und eine der schönsten Wanderrouten.
Hoch auf 1700 Meter ist die Luft so rein und erfrischend, dass wir unseren Sonnenbrand erst unten am Auto bemerkten. Die Aussicht raubt einem dem Atem...schöner kann es wohl kaum sein!
Man fühlt sich frei und unbeschwert, die Sicht viele viele Kilometer weit, umgeben von einem satten Grün, wohin die Auge reicht, wunderschöne Wiesen voller Leben!
Also ich würde am liebsten für immer hier bleiben...es fehlt mir schwer mit dem Lift die Bergkette zu verlassen. Leider war unsere kleine Luni fix und fertig und wir entscheiden uns ihr zu Liebe umzukehren. Mit Sicherheit werden wir hierher noch mal kommen, vielleicht dann im Herbst, wenn das Laub die Landschaft in anderen, leuchtenden Farben taucht...
...aber jetzt geniessen wir noch das grünste Grün :)










Weil es uns in den Bergen so gut gefallen hat, haben wir uns entschieden noch etwas zu bleiben und für den nächsten Tag eine weitere Wanderung eingeplant. Diesmal aber das komplette Gegenteil, ein Fluß-Kletter Trail. Es war eine Adventura und Luni natürlich mit dabei.
Bei sehr schwülen + 29 Grad hat es auch noch angefangen zu regnen der den Wald in einem dampfenden Jungle verwandelte.
Es war unbeschreiblich schön, wir haben sowas nur in dem mittelamerikanischen Jungle erlebt!





Bojnice Mittelalterliche Burg aus dem 11Jhr. war im Besitz der berühmtesten Adelsfamilien.
Im 19 Jahrhundert ließ der Graf Johann Palfi das Schloß nach dem Vorbild der Schlösser an der Loire in Frankreich umbauen.





Cicmany - ein verzauberndes Dorf,
aus den einzigartigen originelen Holzhäuser verziert mit geometrischen Ornamenten aus Lehm und Kalk. Ursprunglich sollten die Malereien die Balken von Feuchtigkeit und den Sonnenstralen schützen, dann kammen aber die Schmuckmotive in gesamten Exterieur dazu. Das Denkmalreservat aus 136 Häusern erzählt heute die Geschichte und die Volkskultur der Region.

Unser letzte Station in der Slowakei.
Trencin

Tschechien

Brno -
die Habsburgermonarchie hinterlies hier ihre herrschaftliche Spuren, das den Stadtbild prägt. Es ist eine junge und pulsierende, sehr beliebt bei der ausländischen Studenten. Hier anzuhalten auf der Reise durch Tschechien ist ein muss.

Eine sehr interressante Besichtigung hatten wir in einem
Atombunker Z10 mitter im Zentrum.
Er wurde im Jahr 1959 fertiggestellt und war nur für bis zum 500 auserwählte Personen gedacht.
Glücklischeweise musste der Atombunker nie benutzt werden und seit 2016 als seltenes technisches Denkmal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In Begleitung eines Plans sind wir den Spuren der Vergangenheit gefollgt. Sehr zum unseren Glück dürfte Luni mit.


Ein kurzer Zwischenstopp in eine Bilderbuchstadt.
Telc - weltkulturerbe UNESCO
Das kleine Städtchen ist ein perfektes Beispiel für italienische Renaissancekunst.
Das eine Haus ist schöner als das andere! Das ist dem Konkurenzkampf der Bürger zu verdanken, die damit ihr Reichtum und gesellschaftliche Position zur schau gestellt haben.
Der wunderschöner Schlossgarten mit glasklarem Wasser läd uns zum schönem Spaziergang ein. Und wie der Zufall so will findet gerade ein Live Konzert im Freien statt.






Nach einem Schaumbad geht es jetzt nach Hause...


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