Auf dem Rückweg, ziehen wunderschöne einsame Landschaften an uns vorbei.
Kaum ein Mensch weit und breit, nur die Tiere grasen friedlich auf endlosen Weiden...
...und eines frühen Morgen sind wir mittendrin...




Merida - die Hauptstadt der Provinz Extremadura
Wir fühlen uns wie in das Römische Reich versetzt. Bei einen kurzen Stadtspaziergang entdecken wir
viele Monumente, die an eine ruhmreiche Vergangenheit der Stadt erinnern: Tempeln, Bögen, Amphitheater, Zirkus...
mehr als 2000 Jahre Geschichte....


Weiter gehts es durch das wunderschöne
Jerte-Tal des National Parks Garganta de los Infiernos
Dort gibt es die besten Wanderrouten, nur leider war es uns etwas zu kalt...





Avila - UNESCO Weltkulturerbe in der Höhe von 1000m.
Die gigantische Wehranlage deren Mauern bis zum 12m hoch und 3m dick sind, sieht man schon einige Kilometer vor der Stadt.
Sie wurden in relativ kurzen Zeit in Jahr 1090 -1099 aus dem Boden gestamft.
Avila ist eine sehr alte Stadt, die schon von Keltiberern besiedelt wurde.
Später folgten dann die Römer, die Goten und schließlich die Mauren.




Palacio Real de la Granja de san Ildefonso - das spanische "Versailles"
Es liegt nordwestlich von Madrid auf fast 1200m höhe und war eine ehmalige Sommerresidenz der spanischen Könige.
Wir haben es uns nicht entgehen lassen und haben trotz des Regens das schöne Schloss besichtigt,
inklusive Gartenanlage mit seinen unzähligen Brunnen, Wasserspielen und einem ausgedehntem Labyrinth an Gartenanlagen.




Segovia - eine der drei historischen Metropolen in der Umgebung vom Madrid.
Der Legende nach wurde die Stadt von Herkules dem Ägypter um das Jahr 1076 v. Chr. gegründet.
Nachdem die Stadt um 80 v. Chr. von Römern eingenommen wurde, durfte sie den heutigen römischen Namen behalten und wurde zu einem wichtiger Stützpunkt an einer zentralen Route von Norden nach Süden.
Seit dem 1985 gehört die Stadt zum UNESCO-Welterbe.
Uns hat Segovia sehr verzaubert mit ihrem unglaublich grossem und gut erhaltenem Aquädukt, der die Stadt aus dem über 18km entfernten Fluss Rio Frio mit Wasser speiste.
Wir schlenderten durch die engen Gassen und haben
die tolle Atmosphäre der vergangenen Zeit genossen.




Castilla y Leon beeindruckt mit ihrer Schönheit.
Die rote Erde und das Frühlingsgrün präsentieren sich in pittoresken Bildern,
Die bis zu 1000 Jahre alten Kirchen, die verschlafenen Städtchen
mit unglaublichen Geschichte aus der römischen Zeit faszinieren. Dort wo kaum ein ausländischer Tourist
sich verirrt, geniessen wir die Stille der vergangenen Zeit und die Zweisamkeit unter tief blauem Himmel.


Erstaulicherweise die ganz kleine Ortschaften, denen wir ersten Moment nicht so viel unserer Aufmerksamkeit schenken, gefallen uns im nachhinein am bestens. So haben wir ein überaschend nettes Dorf am Ufer des Flüsses Duero Namens
"San Esteban de Gormaz" mittendrin im nirgendwo gefunden.
Die Iglesia de "Nuestra Senora Del Rivero" und die mehr als 1000 Jahre alte katohlische Kirche "San Miguel"
gehören zu den frühen Romanik Bauten.
Es war ein wunderschönes Erlebnis dort entlang zu laufen und die Stille zu bestaunen, dem Wind zu lauschen, der sanft das Gesicht berührte...





El Burgo de Osma - nächste Sehenswürdigkeit auf der Strecke, die unbedingt entdeckt werden wollte.
Es ist eine alte Bischofsstadt die einige der am besten erhaltenen mittelalterlichen Gebäude der Provinz Soria zu bieten hat.
Die noch in Dornröschenschlaf liegende und von Massentourismus verschonte Stadt ist sehr empfehlenswert, wenn man auf dem Pfad der Geschichte unterwegs sein möchte.




...nach so viel Geschichte brauchen wir wieder etwas frische Luft, wir verlassen die Landstrasse und folgen schmale endlosen Schotterstrassen mit tollen Eindrücken.


Die Stadt
Soria liegt in dem äusserst dünn besiedelten Osten von Kastilien und Leon.
Hier verirrt sich kaum ein ausländischer Tourist. Wer trotzdem hier halt macht, kann sich leicht durch die Atmosphäre der alten kastilischen Bauten einfangen lassen, wie die
Konkathedrale in San Pedro





Unsere Route führt weiter Richtung Norden...

Bardenas Reales - eine Halbwüste in der Provinz Navarra. Der grösste Teil des geschützten UNESCO Biosphärenreservat ist auf grob befestigten Schotter-Staubwegen befahrbar, teilweise und vorallem nach einem Regen ist 4x4 dringend erforderlich. Das verlassen der Hauptwege und übernachten im Park ist streng untersagt. Das haben wir kurz vor Sonnenuntergang durch einen aufgebrachten Parkranger, der uns einige Zeit auf den staubigen Pisten verfolgte erfahren. Leider mussten wir uns nach dem Rauswurf in der Dunkelheit einen geduldeten Stellplatz in einer Ortschaft suchen. Nichtsdestotrotz konnten wir die wunderschöne Abendatmosphäre kurz geniessen und haben uns entschieden in den frühen Morgenstunden nochmals den Naturpark zu fahren.
Es hat sich gelohnt!!!!
(zurück in Deutschland, nach vielen Regenfahrten und einigen Hochdruck-Wäschen befindet sich noch immer der harte, gelbe, fast Gipsartige Belag an der Unterseite unseres Wohnmobils)







Wir verlassen den magischen Ort und fahren weiter.

Olite ist eine kleine historische Stadt am Ufer des Flusses Aragon mit römischen und gotischen Spuren.
Das gottische Palacio Real vom Olite aus dem 15 Jahrhundert und die Residenz von König Karl lll von Navarra






Es wäre sehr schade gewessen, wenn wir die Hauptstadt von Navarra ausgelassen hätten

Pamplona

Die Geschichte der Stadt reicht bis in die Zeit der römischen Republik und bestimmt noch darüber hinaus.
Die Pilgerströmen aus ganz Europa auf dem Jakobsweg Richtung Santiago de Compostela durchreisten die Stadt am Rande der mächtigen Pyrenäen und haben viel für den kommerziellen und kulturellen Aufschwung vom Pamplona beigetragen.
Im Laufe der Zeit wurde die Stadt immer aufs neue erkämpft und auch von Kriegen des 19 Jahrhunderts nicht verschont. Trotzallem ist sie die heute Heimat zweier Universitäten, wo sich Seite an Seite die Tapasbars neben gotischen Kathedralen reihen, Schauplatz der jährlichen Stierläufe durch die engen Strassen und Gassen. Es ist eine sehr lebendige und harmonische Stadt,
die Tradition und Moderne verbindet.








Pyrenäen eine Bergkette, sie erstreckt sich mehr als 430km zwischen Spanien und Frankreich
die, die Iberische Halbinsel vom Rest Europas trennt.
Ein Gebirge mit vielen Flüssen, reizenden Dörfern, üppige Vegetation, vielseitige Landschaften...
Egal für welchen Weg man sich zum Durchquerung der Bergwelt entscheidet, man wird immer mit schönen Eindrucken belohnt. Je nach Reisezeit ist es ein Paradies!





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